Produktvergleiche
Motorola VM44 CONNECT vs. PIP2000-P CONNECT: Empfänger oder zuerst das Smartphone?
Beginnen Sie mit dem Bildschirm, den Sie tatsächlich mitnehmen werden
Beide Modelle Motorola CONNECT ermöglichen auch die Anzeige auf dem Smartphone, bieten Betreuungspersonen aber nicht dieselbe Empfangsausstattung. Das Standardset des VM44 CONNECT für die USA enthält neben einer Kamera ein Elterndisplay mit 4.3 Zoll. Das PIP2000-P CONNECT ist auf das Smartphone ausgerichtet: Das genaue US-Paket enthält eine Kamera und kein separates Elterndisplay. Wenn Sie einen Empfänger möchten, der auf dem Nachttisch stehen kann, während Ihr Smartphone lädt, ist das VM44 die passende Option. Wenn es genügt, die Kamera in einer App zu überprüfen, könnte das PIP2000-P besser zu Ihrem Alltag passen. Eine Smartphone-Funktion macht einen eingebauten Bildschirm nicht für jeden Haushalt überflüssig.
Das VM44 bietet zwei getrennte Übertragungswege, keinen einzigen kombinierten. Die Elterneinheit kann das Bild der mitgelieferten Kamera lokal empfangen, während ein kompatibles Smartphone die Kamera über das WLAN zu Hause und das Internet nutzen kann. Der dokumentierte Betriebsweg des PIP2000-P führt über die Smartphone-App. In der Anleitung von Motorola werden ein Kamerakonto und die Netzwerkeinrichtung für diesen Fernzugriff beschrieben; ein zweiter, WLAN-freier Empfangsweg für das PIP2000-P ist darin nicht belegt. Betreuungspersonen, die sowohl Fernzugriff als auch einen lokalen Bildschirm benötigen, sollten das VM44 mit einem anderen nachweislich hybriden Modell wie dem PIP1515 CONNECT vergleichen.
Klären Sie, ob das WLAN zu Hause optional oder unerlässlich ist
Beim VM44 sind der dedizierte Empfänger und die Kameraverbindung von der App getrennt. Laut Anleitung V4 zeigt die Elterneinheit das Kamerabild an, wenn beide Geräte eingeschaltet sind und sich innerhalb der Funkreichweite befinden. Die Anleitung warnt, dass Wände, Metall, Elektronik und andere Geräte mit 2.4 GHz die Verbindung schwächen können. Für die App-Verbindung werden Kamera, Router und Konto benötigt. In der Anleitung werden Android 7 oder höher, iOS 11 oder höher sowie eine Upload-Bandbreite von mindestens 0.6 Mbit/s pro Kamera genannt. Das sind die veröffentlichten Mindestanforderungen der Anleitung, keine Garantie für die künftige App-Kompatibilität.
Auch beim PIP2000-P ist für die dokumentierte Live-Ansicht die Verbindung über WLAN und App erforderlich. In der Anleitung V8 und den aktuellen Produktunterlagen werden andere Mindestanforderungen an das Smartphone genannt als in der Anleitung VM44, und in der Anleitung PIP2000-P wird eine höhere Upload-Bandbreite verlangt. Prüfen Sie die aktuellen App-Anforderungen und testen Sie die Kamera im vorgesehenen Raum, bevor Sie sich auf den Fernzugriff verlassen. Ein starkes Smartphone-Signal an anderer Stelle im Haus belegt nicht, dass die Kamera selbst eine gute Verbindung zum Router hat.
Wenn die Internetverbindung ausfällt, ist der Weg über das Elterndisplay beim VM44 der praktische Unterschied: Die lokale Monitorverbindung bleibt nutzbar, nicht aber der Fernzugriff per Smartphone. Die Quellen zum PIP2000-P weisen keine vergleichbare lokale Ausweichmöglichkeit über einen Bildschirm aus. Wenn Sie weder WLAN noch eine App möchten, vergleichen Sie stattdessen ein rein lokales Modell wie das VM34, anstatt für verbundene Funktionen zu bezahlen, die Sie im Alltag nicht nutzen werden.
Vergleichen Sie nicht unterschiedliche Auflösungsangaben miteinander
Laut Angebotsseite zum VM44 hat das Display der Elterneinheit eine Auflösung von 480 × 272 Pixeln; separat wird HD-Video mit 720p in der App beworben. Im Angebot von Motorola für das Modell PIP2000-P wird ein Smartphone-Bild mit 2K angepriesen. Diese Angaben beziehen sich auf unterschiedliche Bildschirme und Übertragungen; keine davon ist ein Vergleichstest dessen, was Sie in Ihrem Zimmer sehen werden. Der Empfänger des VM44 bleibt ein Display mit 4.3 Zoll, auch wenn die App-Übertragung als 720p beschrieben wird. Bei beiden Modellen beeinflussen Netzwerkbedingungen, Smartphone-Bildschirm und Kameraposition die Bildqualität in der Praxis. Betrachten Sie die beworbene Zahl als Herstellerangabe, nicht als Garantie für Schärfe, Bildrate oder Nachtdetails.
Kamerabewegung, Stromversorgung und Akku müssen gesondert geprüft werden
Für keines dieser konkreten Pakete ist eine ferngesteuerte mechanische Schwenk- oder Neigefunktion dokumentiert. Der Kamerawinkel des VM44 wird von Hand eingestellt; auch in der Bewertung des PIP2000-P wird eine feste Kamerarichtung vermerkt. Mit Zoom lässt sich ein Bildausschnitt vergrößern, aber das Objektiv nicht auf einen anderen Teil des Raums richten. Wenn eine Betreuungsperson die Ansicht am Empfangsgerät neu ausrichten muss, ist das PIP1515 CONNECT eine passendere Alternative, da auf dessen genauer US-Produktseite sowohl die Kamerabewegung über die Elterneinheit als auch über die App dokumentiert ist.
In den offiziellen Anleitungen für beide Kameramodelle ist ein mitgeliefertes Steckernetzteil vorgesehen. Auf der US-Angebotsseite des PIP2000-P wird der kabellose Kamerabetrieb beworben, doch in der nach dem Modell benannten Anleitung heißt es ebenfalls, dass die Kamera an der Steckdose angeschlossen bleiben muss. Die Frage des reinen Akkubetriebs ist ungeklärt und sollte kein Grund für die Wahl dieses Modells sein. Der Akku der Elterneinheit des VM44 ist eine andere Frage: Auf der Produktseite werden bis zu fünf Stunden „Wiedergabezeit“ angegeben, doch in der Anleitung ist keine durchgehende Laufzeit bei eingeschaltetem Bildschirm definiert. Ist eine bestimmte Akkulaufzeit unverzichtbar, sollte keine der beiden Angaben als bestätigtes Ergebnis bei eingeschaltetem Bildschirm gelten.
Jedes Standardset enthält eine Kamera
In den genauen US-Unterlagen ist für beide Basismodelle jeweils eine mitgelieferte Kamera angegeben. In der Anleitung für die Produktfamilie VM44 werden vier Kamerapositionen und die Split-Screen-Anzeige beim Koppeln zusätzlicher Kameras beschrieben; der Ton wird dabei jeweils von einer Kamera ausgewählt. Diese Funktion der Produktfamilie bedeutet nicht, dass die Basisausführung VM44 mehrere Kameras enthält. Auch separate Paketvarianten benötigen einen eigenen Nachweis zu ihrer US-Identität und Ausstattung. Laut Motorola können der App PIP2000-P zusätzliche Kameras hinzugefügt werden, doch weder die genaue Produktseite noch das Basispaket belegen ein Set mit zwei Kameras oder die gleichzeitige Anzeige von zwei Räumen in der App. Wenn zwei Bilder gleichzeitig oder zwei Kameras im Paket unverzichtbar sind, beginnen Sie mit einer genauen Bewertung des Twin Packs und nicht mit einer Funktionsliste des Basismodells.
Kurz gesagt: Nehmen Sie das VM44 CONNECT in die engere Wahl, wenn Sie einen eigenen Bildschirm zu Hause und optionalen App-Zugriff möchten; das PIP2000-P CONNECT, wenn das Smartphone im Mittelpunkt stehen soll. Entscheiden Sie sich für keines der beiden, wenn Sie zwingend eine ferngesteuerte Schwenk-/Neigefunktion, eine bestätigte Akkulaufzeit der Kamera oder ein Basispaket mit genau zwei Kameras benötigen. Vergleichen Sie die Bewertung des VM44 CONNECT, die Bewertung des PIP2000-P CONNECTund die Bewertung des PIP1515 CONNECT mit der tatsächlichen Nutzung des Babyphones.
Herstellerangaben: US-Angebotsseite zu VM44 CONNECT, Bedienungsanleitung für VM44 CONNECT V4, PIP2000-P CONNECT US-Produktseite, und PIP2000-P CONNECT V8-Benutzerhandbuch.